Informationen zum heutigen Programm gibt es hier
paraflows 09 - Festival für Digitale Kunst und Kulturen
Die Stadt Wien steht in langer Tradition von Intervention und Aktion im öffentlichen Raum. Das vierte paraflows Festival knüpft mit dem diesjährigen Thema URBAN HACKING an die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen und urbanen Lebensraum an. Zugleich beleuchtet paraflows 09 die Rolle der digitalen Medien bei der Erforschung, Hinterfragung und Gestaltung von städtischer Infrastruktur.
Ausstellung URBAN HACKING
Eine eigens für paraflows 09 konzipierte, temporäre Containerlandschaft auf dem Karlsplatz bietet Raum für die Ausstellung URBAN HACKING, sie bildet gleichsam einen Knotenpunkt zwischen Künstlerhaus, Karlskirche und project space, vereint Geschichtsträchtiges und Zeitgenössisches. Über 30 nationale und internationale Positionen der digitalen Kunst und Kulturen sowie angrenzender künstlerischer Strategien beleuchten aktuelle und ältere Tendenzen der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum.
Gezeigt werden Projekte zur Nutzung und Intervention, zum Hacking und zur Bespielung von urbaner Öffentlichkeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Möglichkeiten, die "urban hacking" zur Neugestaltung des öffentlichen Raums bietet.
Das Netzt als öffentliche Infrastruktur mit seinen individuellen Ausstülpungen, Möglichkeiten und Mechanismen ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil von gesellschaftlicher Kommunikation und hat den öffentlichen Realraum um den Hyperraum erweitert. Wie sich diese parallelen Realitätsebenen organisieren und welche Bewegungsfreiheit dem Individuum zur Verfügung steht, ist eine der Fragestellungen von paraflows 09 URBAN HACKING.
Symposium URBAN HACKING
Cultural Jamming Strategies in the Risky Space of Modernity.
Das dreitägige Symposiumsprogramm gliedert sich thematisch in die Schwerpunkte Urban, Hacking und Risiko. Das Panel Urban thematisiert die Stadt als kulturellen Austragungsort, während das zweite Panel Hacking Herkunft, Strukturen und Möglichkeiten des vielschichtigen Begriffs "Hacking" untersucht. Der abschließende dritte Tag widmet sich dem Thema des Risikos - so etwa der künstlerisch und philosophisch motivierten Grenzüberschreitung - und wirft nicht zuletzt einen Blick auf genderspezifische Fragen im gegebenen Kontext. Das Symposium fungiert als als Bindeglied zwischen Ausstellung und workshop-Reihe; es wird von einem Film- und Theaterprogramm begleitet.
Weitere Informationen gibt es unter www.paraflows.at